Hausratversicherung im Co-Working-Space: Was ist versichert?
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Laptop und Kamera im Co-Working — ist das durch die Hausratversicherung gedeckt? Wir erklären, was die Außenversicherung leistet und welche Lücken es gibt.
Das Wichtigste in Kürze
Hausratversicherung für Co-Working-Space-Nutzer: Was gilt?
Hausratversicherung für Co-Working-Space-Nutzer: Was gilt?
Immer mehr Menschen arbeiten in Co-Working-Spaces — entweder als Freiberufler oder im Rahmen von Homeoffice-Regelungen des Arbeitgebers. Laptop, externe Festplatte, Kamera — was ist versichert, wenn man nicht von zuhause, sondern vom Co-Working-Space aus arbeitet?
Co-Working-Space ist nicht die eigene Wohnung
Die Hausratversicherung schützt den Hausstand in der gemeldeten Wohnung. Was Sie in einem Co-Working-Space mitbringen, fällt unter die Außenversicherung — falls vorhanden.
Typische Außenversicherung? deckt: bis zu 10–20 % der Versicherungssumme für Gegenstände außerhalb der Wohnung.
Was ist im Co-Working-Space gefährdet?
Laptop: 800–2.500 Euro
Externe Festplatte mit Kundendaten: 100–500 Euro
Kopfhörer, Maus, Tastatur: 100–500 Euro
Kamera und Zubehör (für Kreative): 500–3.000 Euro
Geldbörse und Smartphone: 300–1.000 Euro
Wann zahlt die Hausratversicherung im Co-Working?
Die Außenversicherung der Hausratversicherung greift bei:
Einbruchdiebstahl? (z.B. nachts in das Co-Working-Space eingebrochen)
Brand oder Wasserschaden im Gebäude
Nicht gedeckt:
Einfacher Diebstahl? (jemand nimmt unbemerkt den Laptop vom Tisch)
Sturzschäden am Laptop (außer mit Allgefahren-Klausel?)
Schäden durch eigene Unachtsamkeit
Praxistipp: Laptop im Co-Working nie unbeaufsichtigt lassen